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Wie Hemmersbach eine 60-fach schnellere Build-Geschwindigkeit erreicht hat

  • Kürzere Cycle Times
  • Verbesserte Zusammenarbeit
  • Höhere Codequalität
BrancheTechnologie
Mitarbeitende3.400
StandortDeutschland, Polen, Ungarn, Bulgarien, Österreich

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Der globale IT-Dienstleister Hemmersbach arbeitete mit einer fragmentierten Toolchain, schwerfälligen Build-Zyklen und einem Planungsprozess, der vom tatsächlichen Entwicklungsgeschehen abgekoppelt war.

Hemmersbach zählt zu den global aufgestellten IT-Dienstleistern der Branche: Mit 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, über 40 Tochtergesellschaften und Präsenzen in mehr als 190 Ländern.

Wir haben nicht einfach Jenkins nach GitLab umgezogen. Wir haben alles neu aufgebaut, von Grund auf. Was nicht funktioniert hat, haben wir weggelassen. Was gut war, haben wir behalten und neu strukturiert. Wir haben tatsächlich das Rad neu erfunden. Aber diesmal dreht es sich besser.

- Alexander Schmid, Head of Software Development, Hemmersbach
IT-Services auf globalem Maßstab

Hemmersbach unterstützt führende Unternehmen der IT-Branche weltweit. Das Leistungsangebot richtet sich an Hersteller und Outsourcing-Unternehmen, die ihren Endkunden ein breites Spektrum an Technologiedienstleistungen bereitstellen, von der Druckerwartung bis zum Betrieb von Hochleistungsservern.

Drei Teams, ein Problem: fehlende Verbindung

Drei Teams entwickeln die proprietäre Software von Hemmersbach. Vor einigen Jahren arbeiteten sie weitgehend nebeneinander her – geografisch verteilt, mit einer Toolchain aus Jira, Jenkins, Tulip und verschiedenen Open-Source-Werkzeugen, die mehr Reibung erzeugte als sie löste.

„Das zentrale Problem war: Code und Prozess hingen nicht zusammen", sagt Alexander Schmid, Head of Software Development. „Wir hatten Repositories, Tools, Merge Requests. Aber was ein Entwickler in einem Kommentar schrieb, hatte keinen direkten Bezug zum Code. Alles lief parallel, nichts lief zusammen."

Verschiedene Lösungsansätze wurden erprobt, ohne das gewünschte Ergebnis zu bringen. Parallel dazu begannen Teams mit GitLab Core zu arbeiten und stellten fest, wie eng Issues mit Code-Repositories verknüpft sind und wie deutlich die Effizienz stieg.

GitLab ist das eine Tool, das unser gesamtes Team zusammenhält. Es ist immer offen, alles basiert darauf. GitLab ist das Rückgrat unserer Softwareentwicklung.

- Alexander Schmid, Head of Software Development, Hemmersbach
Neuaufbau statt Migration

Die Erkenntnisse aus dem GitLab-Core-Einsatz überzeugten das Team, nicht zu migrieren, sondern neu aufzubauen. Der Wechsel vom Scrum-Modell zur featuregetriebenen Entwicklung war Teil dieser Entscheidung. GitLab Ultimate verknüpfte Portfolio-Planung mit der tatsächlichen Entwicklungsarbeit. Mehrstufige Epics und Roadmap-Funktionen gaben den Teams die Struktur, um schneller und gezielter zu iterieren. Code Reviews und Inline-Kommentare verbesserten die Codequalität messbar.

Ergebnis: 60-mal mehr Builds, 6,5 Tage weniger Vorlaufzeit

Die Umstellung zeigt klare Zahlen. Die Zeit von der Planung bis zum produktiven Deployment sank um 6,5 Tage. Statt eines einzigen täglichen Builds liefert Hemmersbach heute 60 Builds pro Tag. Über 100 Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten täglich mit GitLab. Deployments starten mit Epics, aus denen Issues und Merge Requests direkt folgen. Der gesamte Workflow läuft in einer Umgebung.

„Jeder sieht, was in den anderen Projekten läuft", so Schmid. „Wenn es Anmerkungen zum Code gibt, schreibt man sie einfach, direkt da, wo sie hingehören. Das hat uns als Team zusammengebracht."

Alle Informationen und Personen, die an der Fallstudie beteiligt waren, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell.